Street Fighter II
Arcade
Street Fighter II ist der erfolgreichste und bekannteste Teil der gleichnamigen Prügelspielserie.
Verschiedenste Kämpfer aus aller Welt kämpfen mit individuellen «Special Moves» gegeneinander.
Jeder Spieler hat zur Steuerung sechs Knöpfe, je drei für Faustschläge und drei für Kicks. Mit dem Joystick bewegt man seine Figur vorwärts oder rückwärts. Durch das Rückwärtsdrücken des Joysticks blockt die Figur Angriffe des Gegners.
«Street Fighter» sorgte für wenig Aufsehen, als es am Ende der 1980er erstmals erschien.
«Street Fighter II» hingegen fand mehr Beachtung. Es führte das Special-Move-System ein, das es erfahrenen Spielern ermöglicht, komplizierte Kampfbewegungen auszuführen, indem der Joystick oder das Steuerkreuz sowie die Tasten in bestimmter Reihenfolge gedrückt werden. Diese komplizierten Kampfbewegungen erhielten Namen wie Dragon-Punch oder Hurricane-Kick, die in den Unterhaltungen unter Spielern gängige Begriffe waren.
Das Spiel verfügt über acht spielbare Kämpfer (Ryu, Ken, Blanka, Zangief, Dhalsim, Guile, E. Honda und Chun-Li) plus vier Bossgegner (Balrog, Vega, Sagat und M. Bison). Nach «Street Fighter II» erschien bald eine regelrechte Flut ähnlicher Spiele, davon später auch einige von Capcom selbst. Einer der bekanntesten frühen Konkurrenten von «Street Fighter II» war die Fatal-Fury-Reihe aus dem Hause «SNK Playmore», das noch viele weitere ähnliche Serien mit Neuerungen produzierte.
Jede Spielfigur hat ihre eigenen «Special Moves», welche durch bestimmte Eingaben ausgeführt werden können. Es gibt z. B. sogenannte «Motion Attacks», bei denen vor dem Drücken des richtigen Angriffknopfes eine bestimmte Bewegung mit dem Joystick ausgeführt werden muss. Bei «Charge Attacks» muss der Joystick ein paar Sekunden in eine bestimmte Richtung gedrückt werden, bevor man den Angriff auslöst. Bei «Tap Attacks» muss man den selben Knopf immer wieder schnell drücken.
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Jahr
1987 -
Firma
Capcom -
Land
Japan -
Preis der Erstausgabe
USD 2'800 - 3'800
VS Mike Tyson
Um einen Rechtsstreit mit Mike Tyson, einem US-amerikanischen Boxer, zu vermeiden, wurden in der amerikanischen Version die Namen von drei Spielfiguren geändert.
Die Qual der Wahl
In «Streetfighter II» konnten die Spieler sich erstmals für eine von verschiedenen Spielfiguren entscheiden. Jede Spielfigur hat ihre eigene Hintergrundgeschichte und ihr eigenes Moveset.